LUKAS NIEDERBERGER

Artikel in Büchern, Zeitungen und Zeitschriften

Dankbarkeit

Dankbarkeit ist der Ausdruck einer bejahten, positiven Abhängigkeit und des tiefen Gefühls, dass das Wesentliche im Leben nicht Produkt unserer Leistungen ist, sondern ein Geschenk, hinter dem immer ein Du steckt - im Präsent präsent ist.

Artikel in: Hartlieb, Gabriele (Hg.), Spirituell leben, Verlag Herder, 2002

Dankbarkeit_2002.pdf

Individualität

Mit Individualität und besonders mit dem Ausdruck Individualismus bezeichnen wir die eher negative Entwicklung des Menschen in der westlichen Zivilisation: hin zu einem atomisierten und isolierten, ego-zentrierten und asozialen Wesen. Dabei besagt das Wort "Individualität" im ursprünglichen Sinn genau das Gegenteil: Individualität ist die erworbene Unfähigkeit zu trennen, was scheinbar nicht zusammengehört bzw. die Fähigkeit das als eins zu erkennen, was wesentlich eins ist.

Artikel in: Hofmeister, Klaus (Hg.): Machtworte des Zeitgeistes, Verlag Echter, 2001

Individualität.pdf

Mitgefühl - der Weg vom Wissen zum Handeln

Wie gelangt der Mensch vom Wissen zum Handeln? Dieser Weg scheint am Organismus Menschheit unendlich lang und unüberwindbar zu sein. Welche Therapie braucht diese psychomotorisch behinderte Menschheit? Nach der Erfahrung des Pädagogen Pestalozzi führt der Weg vom Kopf zur Hand über das Herz.

Artikel in "du", Februar 2007

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Die Kunst des Sterbens

Anlässlich des Todes von Papst Johannes Paul II. und der US-Amerikanerin Terri Schiavo, der man nach 13 Jahren im Wachkoma die künstliche Ernährung gegen den Widerstand des US-Präsidenten und der halben Bevölkerung abgestellt hat, stellen sich prinzipielle Fragen an unsere heutige Einstellung zum Sterben

und zum Tod - zur "ars moriendi".

Artikel in "NZZ am Sonntag", 3. April 2005

Kunst des Sterbens NZZ 2005.pdf

 

Wirtschaft und Konsumismus - die postmoderne Religion

Der Ökonomismus hat alles, was eine moderne Weltreligion braucht: Götter und Propheten, eine mythologische Welterklärung, mächtige Institutionen, klar geregelte Rituale und Kulte, Heilige Schriften sowie gut klingende Ethikkonzepte.

Artikel in "NZZ am Sonntag", 2007

Götter müssen nicht glauben.pdf

Gut und Böse

George W. Bush hat den Ausdruck von der "Achse des Bösen" geprägt. Die Einteiling in Gute und Böse hat eine lange Tradition. Beim näheren Hinschauen ist diese Unterscheidung jedoch schwierig und problematisch. Zudem geht es in der menschlichen Entwicklung nicht um das Bekämpfen des Bösen, sondern um die Integration des Bösen und um einen mündigen, unverkrampften und freien Umgang mit Schuld.

Artikel in "ZeitPunkt", 2008

Gut und Böse.pdf

Entscheiden

Kulturelle, soziale und technologische Veränderungen haben dazu geführt, dass wir heute immer öfter, schneller und komplexer entscheiden. Entscheiden müssen oder dürfen? Verstand und Vernunft, Wille und Freiheit des Menschen sind kein notwendiges Übel, sondern wollen und sollen, dürfen und können betätigt werden, um möglichst stimmige, ganzheitliche Entscheidungen zu finden und zu treffen.

Publik-Forum, Sommer 2011

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Umgang mit Druck und Stress

Gegen Druck und Stress zu kämpfen, ist zwecklos. Der konstruktive Umgang damit gelingt, indem wir die Phänomene, Gründe und Lösungen von Druck und Stress genauer betrachten, den wachsenden Druck als Ausdruck der Evolution wahrnehmen und die Kunst engagierter Gelassenheit entwickeln.

in: NOVACura. 2012

Druck und Stress.pdf

Tugenden heute

Während der Fastenzeit lädt eine Artikel-Serie ein zum Reflektieren über fünf moderne Tugenden: Leben achten, der Wahrheit dienen, Mass halten, Courage leben und Toleranz üben. Den Auftakt bilden Gedanken über die Achtung und Wertschätzung des Lebens.

Artikel-Serie in: Zeitschrift SONNTAG, März 2011

Tugenden heute.pdf

 

1. August - zum Nationalfeiertag

in Zeitschrift SONNTAG, 2009

1. August - in SONNTAG - 2009.pdf

Kirchenfinanzierung unter Beschuss

Die Kirchensteuern geraten zunehmend und von unterschiedlichen Seiten unter Beschuss. Die Kirchenleitungen wollen am liebsten alles beim Alten belassen. Nur wenige Fachleute wagen in Kirchenkreisen nach vorne zu schauen und Gedanken anzustellen über nachhaltige Finanzierungsmodelle.

in: aufbruch 195, Januar 2013

Kirchenfinanzierung.pdf

 

"Wer nicht schafft, soll nicht essen !"

Gerechtigkeit aus Sicht der Katholischen Soziallehre

Am 11. April 2012 wurde die Eidgenössische Volksinitiative “Für ein bedingungsloses Grundeinkommen” eingereicht, die den heutigen Sozialstaat mit seinen vielen und komplizierten Hilfe- und Ergänzungsleisten ersetzen soll. Bis zum 11. Oktober 2013 müssen 100 000 beglaubigte Unterschriften gesammelt werden. Dem Thema einer menschenwürdigen Arbeit und gerechten Entlohnung widmet sich die katholische Soziallehre seit über hundert Jahren.

in: aufbruch, Mai 2012

Garantiertes Grundeinkommen.pdf

 

Nationale Forschung im Bereich Religion(en), Staat und Gesellschaft (NFP58)

Schweizerin, Schweizer, wie hältst du’s mit der Religion?

Die religiöse Landschaft der Schweiz hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Das Land ist multireligiöser geworden, Macht und Einfluss der Landeskirchen sind geschwunden, die Zahl der Konfessionslosen steigt sukzessive an und Freikirchen haben regen Zulauf. Der Bund unterstützt die Forschung im Bereich Religion(en), Staat und Gesellschaft, um reale oder potenzielle Spannungsfelder auszuloten und einen Beitrag zu deren Lösung zu leisten.

Lukas Niederberger, in: aufbruch, 2011

Religion und Staat.pdf 

Die Kunst der grenzenlosen Liebe

Wie weit ist grenzenlose, bedingungslose oder vorbehaltlose Liebe möglich? Was bedeutet Liebe überhaupt?  

in: Pfarreiblatt von Wil SG, März 1997

Kunst der grenzenlosen Liebe.pdf

 

 

Mit Ritualen das Leben gestalten und ihm Sinn und Tiefe geben

Auch wenn die Kirchenbänke leerer werden, das Bedürfnis nach einer sinnlichen Gestaltung der grossen Lebensübergänge wie auch der jährlich wiederkehrenden Feiertage ist ungebrochen. Ritualkompetenz kann man sich erwerben, indem man sich mit ein paar Grundregeln vertraut macht.

Artikel in: ES GLAUBT. Suchen nach Spiritualität und Glauben, L. Müller Publishers, 2008

Rituale - im Buch ES GLAUBT.pdf 

 

 

Religion - Glaube - Spiritualität

Religiöse Begriffe werden heute recht verworren gebraucht. Klärung ist not-wendig.

Artikel in: ES GLAUBT. Suchen nach Spiritualität und Glauben, L. Müller Publishers, 2008

Religion - Glaube - Spiritualität.pdf

 

 

Fasten und Essen in den Weltreligionen

Religionen bestimmen die Identität einzelner Menschen und Gruppen. Neben der Setzung von spzeiellen Feiertagen und dem Bau sakraler Räume, spielen Kleidung und Ernährung - sowie der Verzicht auf Nahrung - eine wichtige Rolle für die religiöse Identität.

Artikel in: ES GLAUBT. Suchen nach Spiritualität und Glauben, L. Müller Publishers, 2008

Fasten.pdf

 

 

Beten - die intime Kommunikation mit dem Göttlichen

Jede Tätigkeit und jeder Augenblick kann zur intimen Zwiesprache mit dem Göttlichen werden. Dadurch schenken wir unserem Leben Tiefe und Lebendigkeit.

Beten.pdf

 

 

Brennen ohne auszubrennen - die Kunst engagierter Gelassenheit

Wie kann ich meine Seelenruhe mitten im privaten und beruflichen Sturm bewahren? Wie kann ich ruhender Pol im Hamsterrad sein? Wie kann ich dem Leben trotz seiner Widersprüchlichkeiten trauen? Wie kann ich für Menschen und Aufgaben brennen ohne auszubrennen und mich zu verlieren? 

Brennen ohne auszubrennen - die Kunst engagierter Gelassenheit.pdf

 

 

Recht auf Heimat?

In der Schweiz wird der nationale Flüchtlingstag jeweils am dritten Samstag im Juni gefeiert. Dieser UNO-Gedenktag soll speziell in den Aufnahmeländern von Flüchtlingen zum Nachdenken und solidarischen Handeln anregen.

in: Katnonales Pfarreiblatt, Juni 2009

Recht auf Heimat - zum Flüchtlingstag 2009.pdf

 

 

Wieviel Dialog ertragen wir?

Samuel Huntingtons These vom "Kampf der Kulturen" scheint sich täglich durch Konflikte in aller Welt zu bestätigen. Doch darf diese Realität keine normative Kraft erhalten. Die einzige Alternative ist die Begegnung und der Dialog zwischen den Religionen und Kulturen. Dieser findet auf verschiedenen Ebenen statt und will gelernt sein. Eine Gratwanderung zwischen vorschneller Harmonie und Ausgrenzung.

in: Kantonales Pfarreiblatt, November 2011

Interreligiöser Dialog.pdf

 

 

Missionierung und Entwicklungshilfe - gestern und heute

Vom 16. bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts zielte die kirchliche Mission auf Taufe und Verkündigung. Heute stehen im Mittelpunkt der Dialog mit den anderen Religionen und die ganzheitliche Entwicklung, die den Zugang aller Menschen zu Bildung voraussetzt.

in: Kantonales Pfarreiblatt Luzern, Oktober 2010

Entwicklungshilfe - kritisch betrachtet.pdf

 

 

Gesundheit - die neue Religion?

Am 17. Mai 2009 haben 67% der StimmbürgerInnen in der Schweiz entschieden, die Komplementärmedizin in der Verfassung zu verankern. Die Debatten vor der Abstimmung und die in den kommenden Jahren anstehenden gesundheitspolitischen Themen zwingen zur Frage: Ist Gesundheit unser höchster Wert?

Gesundheit - eine neue Religion.pdf 

 

 

Religion und Humor

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Religion und Humor? Beide relativieren allzu Menschliches, verleihen Schwächen eine positive Wendung, verbinden scheinbar Widersprüchliches und trotzen der reinen Vernunft. Und sonst?

in: Kantonales Pfarreiblatt Luzern, 2011

Religion und Humor.pdf

 

 

Musik – ein Hauch der Gottheit

Lucerne-Festival (8. August – 15. September 2012) zum Thema „Glaube“

Das Lucerne Festival stellt den sommerlichen Konzertmonat jeweils unter ein bestimmtes Thema. Vom 8. August bis 15. September lautet das Motto „Glaube“. 130 Jahre nach Nietzsches „Gott ist tot“-These und nach Jahrzehnten der schwindenden Religiosität in Westeuropa ist das Thema keine Selbstverständlichkeit. Das Festival bietet mehr als die Reproduktion von vertonten sakralen Texten. Dennoch belieben wir von einem echten Dialog zwischen Musik und Religion weit entfernt.

in: Kantonales Pfarreiblatt, August 2012 

Musik und Religion.pdf

 

 

Eine Pflicht ist keine Gabe

Ist Organspenden eine Bürger- und Christenpflicht? Rechtliche Vorstösse, ethische Stellungnahmen, Skandal-Berichte und intensives Werben für Organspenden rücken das Thema zunehmend und kritisch ins Rampenlicht. Eine differenzierte persönliche Auseinandersetzung ist not-wendig.

in: Kantonales Pfarreiblatt, September 2012

Organspenden - weder Christen- noch Bürgerpflicht.pdf

 

 

Interview mit Liedermacher Konstantin Wecker

Jesus, der gescheiterte Revolutionär

Auf der Luzerner Lidowiese wird im Herbst 2014 ein Passionsspiel aufgeführt, das der Liedermacher Konstantin Wecker komponiert. Auf der Bühne stellen die Jünger Rückblenden an auf Jesus, den gescheiterten Revolutionär.

in: Kantonales Pfarreiblatt Luzern, August 2012

Passionsspiel 2014 von Konstantin Wecker in Luzern.pdf

 

 

Paragrafen über Gott & Co.

Über Religion, Staat und Recht, Religionsfreiheit und Religionsneutralität

Die Theologische und die Juristische Fakultät der Universität Luzern haben gemeinsam ein Zentrum für Religionsverfassungsrecht eröffnet. Fast alle Staaten regeln ihr Verhältnis zu den Religionen rechtlich unterschiedlich. Auch die Begriffe Religionsfreiheit und Religionsneutralität werden unterschiedlich definiert und geregelt. Das neue Zentrum hat in einer religiös immer vielfältigeren Welt eine garantierte Zukunft.

in: Kantonales Pfarreiblatt, 2010

Religion und Staat - Religionsfreiheit und Religionsneutralität.pdf

 

 

Leben mit Widersprüchen

Spiritualität und die Überwindung konstruierter Dualismen

in: "forum" der Weggemeinschaft VIACORDIS

Spiritualität - Überwindung von Dualismen.pdf

 

 

Umnutzung leerer Kirchen

Vor allem in den Städten weisen Kirchen tiefe Besucherzahlen und hohe Unterhaltskosten auf. Manche Kirchen sind von Pfarreien an anderssprachige Gemeinden oder neue geistliche Bewegungen abgegeben worden. Doch bei immer mehr Kirchen stellt sich die Frage einer grundsätzlichen Umnutzung. Damit dies gelingt, sind grundsätzliche Reflexionen auf verschiedenen Ebenen notwendig.

in: Kantonales Pfarreiblatt Luzern, 2012 

Umnutzung von Kirchen.pdf

 

 

Die Zukunft der multireligiösen Gesellschaft

in: DIE POLITIUK (Zeitschrift der CVP), 2009

Multireligiöse Gesellschaft, - in DIE POLITIK - April 2009.pdf

 

 

Spiritualität in den Chefetagen der Wirtschaft

in: Weltwoche, 18.10.2001

Spiritualität in den Chefetagen - Weltwoche 18.10.2001.pdf